Tablet's und Co. auf dem Vormarsch - auch an den Schulen?

Gemäss einer vorsichtigen Schätzung von Forrester Research sollen im laufenden Jahr ungefähr 3,5 Millionen Tablet-Computer verkauft werden. Diese Zahl soll bis zum Jahr 2013 auf etwa 20 Prozent aller verkauften Computer ansteigen. Gleichzeitig werden sich nur noch 20 Prozent der Kunden für einen klassischen Desktoprechner entscheiden. Zusammen mit Netbooks, Smartphones und Notebooks wird der Anteil persönlicher Geräte bei etwa 80% liegen.

Vor allem auf der Sekundsratufe II werden in den nächsten Jahren immer mehr Lernende und Lehrende ihre persönlichen Geräte auch zum Lernen und Lehren nutzen. Mit diesen Geräten wird der Zugriff immer häufiger direkt über das Mobile-Netz erfolgen. Was bedeutet diese Entwicklung für die Nutzung und Planung der Informatik-Infrastruktur an den Schulen?
Betrachtet man die schulischen Infrastruktur-Konzepte der letzten 25 Jahre, so kann man grob eine Phase der Computerzimmer und eine Phase der Notebookwagen unterscheiden. Die sich seit etwa 2 Jahren abzeichnende, nächste Phase wird - nach den Hochschulen auch auf der Sekundarstufe II - von persönlichen Geräten mit Internetzugang via Mobile-Netz geprägt sein. Entsprechend gilt es, die bisherigen Infrastruktur-Konzepte bezüglich ihrer Eignung für das Lernen und Lehren sowie bezüglich Aufwand und Ertrag kritisch zu hinterfragen.
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